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politik unterricht aktuell, Heft 1-2 / 2000

Globalisierung und Ost-West-Perspektiven

Mitteleuropa und Ostmitteleuropa im Prozeß der Transformation.


Gerhard Voigt:

Merksätze zu Popitz: Prozesse der Machtbildung

Hinweise für die Diskussion des Textes im Unterricht

mit einem Anhang:

Stichworte zu Popitz: Prozesse der Machtbildung

(Lothar Nettelmann)

Dokument Information

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Quelle:

Heinrich Popitz: Prozesse der Machtbildung. Recht und Staat in Geschichte und Gegenwart. 362/363. Tübingen 1968 (J.C.B. Mohr [Paul Siebeck]).

Abgedruckt in Auszügen in:

Heinz Steinert, Hg.: Symbolische Interaktion. Arbeiten zu einer reflexiven So­ziologie. Stutt­gart 1973 (Ernst Klett).

Jürgen Wolf / Gerhard Voigt: Soziale Ungleichheit. Leistungskurs Soziologie. Entwickelt im Auftrage des niedersächsischen Kultusministeriums. In: Sonder­dienst 12/77. Nicht veröffent­lichter Kurs für Handreichungskurse der Sekundar­stufe II. GEW Niedersachsen. Hannover 1977 (Mit Materialteil).

Worum geht es?

Heinrich Popitz erläutert in seinem Aufsatz an Beispielen aus experimentellen Situationen, daß die Herausbildung von Macht- und Herrschaftssystemen so­wohl in kleinen Gruppen von Men­schen als auch in gesamten Gesellschaften immer wieder aufs neue erfolgt und mit schein­bar »ab­surder Selbstverständlich­keit« abläuft und dabei Soziale Ungleichheit produziert. Diese „Macht­prozesse“ sind die soziologische Voraussetzung von Sozialer Ungleichheit.

Der Autor:

Heinrich Popitz, geb. 1925 in Berlin, war nach dem 2. Weltkrieg Soziologiepro­fessor in Tübin­gen mit den Schwerpunkten Macht- und Herrschaftssoziologie. – Sein Vater, Johannes Popitz, war in der Weimarer Republik führender Finanz­fachmann, Staatssekretär im Wirtschaftsmini­s­terium, und 1933-1944 preußischer Finanzminister ohne größeren politischen Einfluß, wo er in Kontakt zum Wider­stand gegen Hitler um Goerdeler und Beck kam und nach dem Aufstand am 20. Juli 1944 in Plötzensee hingerichtet wurde.

Die Frage­stel­lung:

Diese Familiengeschichte prägte Heinrich Popitz’ soziologische Forschungen. Er fragte sich, warum ethisch und moralisch verwerfliche Diktaturen von weiten Teilen der Beherrschten über lange Zeiträume fast widerstandslos hingenommen und von Vielen auch unterstützt („le­gi­ti­miert”) werden, und warum Widerstand so oft erfolglos bleibt.

Das Pro­blem:

Im Gegensatz zu Adorno („Der autoritäre Charakter”) [und viel später Goldha­gen („Hitlers willige Helfer”)] sucht Popitz die Ursachen dieser Fügsamkeit nicht in individuellen oder kol­lektiven („nationalen”) Charaktereigenschaften, sondern in der Natur des Machtprozesses, bei dem erfolgreiche Herrschaft sich selbst legi­timiert, festigt und verstärkt.

Der Wider­spruch:

Popitz nimmt auch Abschied von der auch im Marxismus durchscheinenden Hoffnung auf ein „Ziel der Geschichte“ in einer klassenlosen Gesellschaft (Auf­he­bung der Sozialen Ungleichheit, Kommunismus) oder einer herrschaftslo­sen Ord­nung (Anarchie), da sich grundsätzlich immer wider Machthierarchien und damit Soziale Ungleichheiten aufbauen. Diese Aussage hat bei Popitz durch­aus pessimistischen Charakter.

Die Grund­an­nahme:

Der Machtprozeß erzeugt Soziale Ungleichheit und seine Reproduktion benötigt Soziale Un­gleichheit. Umgekehrt gilt auch: Soziale Ungleichheit ist das Ergeb­nis des Machtprozesses und durchgesetzter Herrschaft.

Zurückwei­sungen:

Damit wird bestritten und widerlegt, daß die Gründe für existierende Soziale Ungleichheit

– in der natürlichen Veranlagung (Biologismus, Rassismus, individuelle Un­gleich­heit) oder

– in einem gesellschaftlichen Belohnungssystem (Leistungsprinzip, Funk­tio­na­lis­­mus)

liegen könnten. Diese gelten als falsche Erklärungsansätze.

Das Beispiel:

Heinrich Popitz stellt in seinem Aufsatz drei Beispiele vor, in denen sich in Grup­pen von Ju­gendlichen scheinbar spontan Machtordnungen herausbilden. Diese Beispiele haben eher lite­rarischen, erzählenden Charakter und werden dann sozio­logisch interpretiert. (Vgl. auch den Roman von William Golding: Der Herr der Fliegen.) In unserem Zusammenhang inter­essiert vor allem das dritte Beispiel: Die „Anstaltsgruppe“.


 


 

In einer Erziehungsanstalt können 13 Zöglinge als abgeschlossene (eingeschlossene) Gruppe völlig frei über ihr Zusammenleben entschei­den: ein Experiment der An­staltsleitung in „Selbstorganisation“ und „Selbstverantwortung“, von dem das Her­ausbilden demokrati­schen Bewußtseins erhofft wurde. Das Gegenteil trat ein: Es entwickelte sich ein rigide und gewaltbereite Machthierarchie von erstaunlicher Stabili­tät und Funktionalität, in der Widerstand letztlich nicht mehr auftrat.


 

Die Rangord­nung:

Ein „Führer“ stellte sich an die Spitze mit fast unumschränkter Befehls­gewalt. Ihm zu Seite standen drei „Stellvertreter“, die ihm bedingungslos ergeben waren, sowie drei Jungen, die als „Helfer“ oder auch als „Roll­kom­mando“ dienten. Sechs weitere Jungen mußten als „Be­herrschte“ ge­horchen.


 

Der Anfang:

... ist eigentlich egal. Die Rangordnung kann in Rangordnungskämpfen entstanden sein, in denen körperliche Gewalt, „Bündnisse“ oder „Charisma“ eine Rolle gespielt haben, oder dadurch, daß die einzelnen Jungen nacheinander in die Gruppe gekom­men sind (Neu­an­kömmlinge haben sich i.d.R. mit untergeordneten Positionen ge­genüber den „Etablierten” zu begnügen: vgl. die ”Unterschichtungsprozesse“ durch heutige Migranten). Die Frage ist daher: Wie konnte sich diese Ord­nung aufrecht erhalten und stabilisieren, d.h. wie funktio­niert die Macht?


 

Die Machtmit­tel:

Die Herrschaft verfügt über knappe Güter (Bezug zu volkswirtschaftli­chen Einsich­ten! – hier: Nahrung, Brot), die als Druckmittel (gegenüber den „Be­herrsch­ten“), Belohnung (als Privileg gegenüber den „Hel­fern“), Sanktion (gegenüber potentiellen „Widerständlern“) durch­aus willkürlich eingesetzt werden können.


 

Die Aufgaben­tei­lung:

Die „Helfer“ erhalten Belohnungen (Bezahlung/Brot, Anse­hen / schein­bare Teilhabe an der Macht), von denen sie zunehmend ab­hängig wer­den; dafür sind sie gegenüber der Herr­schaft loyal (handeln im an­ge­nom­me­nen Interesse des „Führers“). Die „Be­herrsch­ten“ erar­beiten alles das, was die Gesamtheit benötigt und führen die entspre­chenden Arbei­ten aus („Pro­du­zenten“). Der Bezug zur modernen Wirt­schaftsord­nung ist un­verkennbar.


 

Das Funktio­nie­ren:

Wenn das System eingespielt ist, kann auch auf direkte Gewaltanwen­dung durch die Herr­schaft bzw. durch die „Helfer“ meist verzichtet werden; das Bewußtsein, daß Gewaltpoten­tiale vorhanden sind, genügt meist. (Hier könnten Bezüge hergestellt werden zur These des Gewalt­monopols im modernen Staat.) Alle Beteiligten wissen, wo ihre soziale Position ist und was sie an dieser zu tun und zu lassen haben.


 

Das Ergebnis

Das System der entstanden Sozialen Ungleichheit ist stabil und wird zu­letzt von allen Betei­ligten als selbstverständlich akzeptiert. Die Ordnung und das Machtsystem „funk­tio­nie­ren wie von selbst“; Popitz kennzeich­net das plakativ als „absurd“.

Die Interpre­ta­tion:

Heinrich Popitz sieht in dem geschilderten Vorgang eine verallgemeinerungsfähi­ge gesell­schaftliche Grundtatsache, die er als den Machtprozeß bezeichnet und die auf die meisten Macht- und Herrschaftssysteme übertragen werden kann. Er­klärt wird dieser Prozeß mit fol­genden zentralen Begriffen:


 

Teilen und Herr­schen:

Die Beherrschten dürfen nicht als Gesamtgruppe in der Gesellschaft auftreten, son­dern müssen in Teilgruppen unterschiedlicher Interessen geteilt werden (vgl. dazu die These von den Überlebenseinheiten bei Elias). Die Gruppen nehmen unter­schiedliche Funktionen wahr (Helfer, Produzenten), die ihr Verhältnis zur Herr­schaft je gesondert erfahren und definieren. Der Herrschaft stehen dazu die Mittel der Privilegierung und der Sanktionierung zur Verfügung sowie die Verfügungsge­walt über die (Produktion der) knappen Güter.


 

Fügsamkeit:

Dieser Begriff wird schon bei Max Weber und Willy Strzelewicz thematisiert. Be­herrschte, die dauernd unterdrückt werden, interpretie­ren ihre zunächst er­zwungene Ge­horsamkeit in Freiwilligkeit um. Damit können sie ihre Identität und Selbst­ach­tung bewah­ren. Als Vergleich bietet sich das von Norbert Elias benutzte und aus der Psy­chiatrie ent­lehnte Erklärungsmuster ›Fremdzwang/Selbstzwang‹: Zunächst fremd­zwangdominiertes Ver­halten mündet ein selbstzwangdominiertes


 

Unterlegen­heits­legen­den:

Die Beherrschten interpretieren nach einiger Zeit ihre Unterlegen­heit und ihre un­ter­drückte Position in der Gesellschaft um in den Glau­ben

  • „am eigenen Platz genauso wich­tige Aufgaben wahrzunehmen, wie Andere an jedem anderen Platz der Gesellschaft“ (Hy­po­the­se von der funktionalen Gleichheit),

  • „die gleichen Chancen zum Aufstieg gehabt zu haben, wie jeder Andere“ (Postulat von der Chancengleichheit), [Postulat bzw. Le­gende]

  • „nur durch eigenen Entschluß, bzw. mangelnde Eignung, die ge­botenen Chancen nicht wahrgenommen zu haben“ (Legende vom Leis­tungs­prinzip).


 

Herrschaftsle­gen­den:

Den Unterlegenheitslegenden entsprechen auf der anderen Seite die sug­gestiven Hypothesen der Herrschenden, „durch eigene Leistung“, „durch selbstverständliche Eignung“ und „durch allgemeine Überein­stimmung“ die eigene überlegene Position in der Gesellschaft einzuneh­men.


 

Selbstanerken­nung:

Die Beherrschten erkennen ihre Rolle in ihrer gegebenen Position letzt­lich selbst an, so wie die Herr­schenden sich selbst gegenseitig anerken­nen. Damit erkennen beide Seiten die Grund­strukturen der Sozialen Un­gleichheit und der Herrschaft als gegeben und legi­timiert an.


 

Basislegitimität:

Durch die Selbstanerkennung wird die Ordnung als solche anerkannt. Die Basislegi­timität sichert den Erhalt der Ordnung. Doch garantiert sie noch keine wirkliche Iden­tifizierung mit dieser Ordnung oder eine affek­tive Zuwendung zu dem entstan­dene System. Dazu müßte die Diskus­sion weitergeführt werden in der Untersuchung der ideologischen Legi­ti­mie­rungen von Ordnungen z.B. durch Herkunfts- oder Legi­ti­mitätsmy­then, wie sie in der europäischen Neuzeit im Nationalismus typisch ge­wor­den sind, oder in Bezug auf die Cha­rismatische Herrschaft (die bei Diktato­ren von Hitler bis Khomeni eine Rolle gespielt hat).


 

Ordnungssi­cher­heit:

Die existierende Ordnung bietet die notwendige (Orientierungs-) Sicher­heit im Alltagsver­halten; d.h. für die Situation der ›Durch­schnitts­be­völ­ke­rung‹. Man weiß, was man tun und was man las­sen soll und was die wahr­scheinlichen Konsequenzen des eigenen Ver­haltens sind.


 

Zukunftssicher­heit:

Ordnungssicherheit gibt auch die Sicherheit, daß das Leben in absehba­rer Zukunft nach den bekannten Regeln ablaufen wird, daß die alltägli­che Zukunftsplanung sinn­voll ist. Die Ord­nung mindert die alltäglichen Le­bensrisiken und vermindert den notwendigen (psychischen und physi­schen) Aufwand der Alltagsbewältigung.


 

Investitions­wert:

Eine Ordnung, die dem Einzelnen Ordnungs- und Zukunftssicherheit gewährt, erhält für den Einzelnen selbst einen Wert und damit die Moti­vation, für ihren Erhalt einzutreten. Je mehr Leistungen der Einzelne in seine Zukunftsplanung „investiert“ hat (Bildung, Anschaf­fungen, Fami­liengründung, Ersparnisse), umso mehr wird er von der Wei­terexistenz der Ordnung abhängig und wird sich mit ihr zunehmend identifizieren: Die Ordnung erhält für den Einzelnen einen subjektiven „In­ve­sti­tions­wert“, der auch als Legitimität verstanden werden kann. Diese ist dann nicht mehr von distanzierte­ren moralischen oder ethischen Beurteilungen abhängig (vgl. die oft emotionalisierte Ablehnung demokratischer Op­positio­neller in Diktaturen).


 

Umsturz:

Wann kann aber eine so legitimierte Ordnung abgelöst werden, welche Chancen ha­ben Umsturz, Widerstand und Revolution? Alle erfolgrei­chen Revolutionen fanden statt, als die abzulösende Ordnung in einer (personellen, machtpolitischen oder wirt­schaftlichen) Krise war und damit offensichtlich Schwäche zeigte! Erfolgreicher Widerstand setzt zu­nächst die Destabilisierung des Systems von innen oder einen Eingriff von Außen voraus. Es ist eben nicht so, daß der Unterdrückte nichts als seine Ketten zu verlieren hätte.

Lothar Nettelmann

Stichworte zu Popitz: Prozesse der Machtbildung

zu 1: „Produktion von Macht“ [Erlangung/Erringung]:

  • · Zugang zu den Machtquellen mit Hilfe von Hilfstruppen;

  • · Sicherung durch Unterdrückungsmechanismus;

  • · Herausbildung eines Systems

zu 2: „Reproduktion der Macht“:

  • · Gewaltanwendungen verringern sich; Übergang zu einem System; zu Drohungen;

  • · Akkumulation im Umverteilungssystem: aus Konsumption werden Investitionen; das produk­tive Kapi­tal ver­größert sich;

  • System der Umverteilung reproduziert Machtverteilung durch Teilnahme und ›Sich-Fügen‹ aller; – die betei­lig­ten Gruppen halten sich im System;

  • Störungen werden ‚ausgeglichen‘;

  • · Potenzierung der Wirkung von Machtentscheidungen;

  • · Schwäche der Hilfstruppen wg. Austauschbarkeit;

  • · Ordnung im System durch Antriebsenergie der Beherrschten;

  • · Das System zerbricht durch äußere Machteinwirkung [NS-Diktatur]

  • · oder durch ökonomischen Niedergang [kommunistische Diktaturen; südamerik. Militärdikta­turen].

These zur Diskussion: Sind Revolutionen „Ursachen“ bzw. „Ausdruck“ von Systemzu­sam­men­brü­chen oder „Begleiterscheinungen“? [Beispiele: 1789; 1917; Iran 1978/80].

zu 3: „Ordnungswert“:

  • Verteilung von Rechten und Pflichten wird akzeptiert; aus Sich-Fügen wird dienen;

  • · „Verinnerlichungsprozess“; cf. Herausbildung von „Pflichtbewusstsein“ [Beispiele: preu­ßisch-deut­sche Ge­sellschaft im 19./20.Jahrhundert].

  • Aus innerer Anerkennung der Machtordnung erfolgt weiterer Machtprozess (Vertiefung).

Legitimierung:
  • · „Legitimitätsglaube“ hat Suggestivwirkung;

  • · Aus Anerkennung der „Ordnung“ resultiert das Gefühl von „Ordnungssicherheit“; d.h.:

  • · die Gewissheit, sicher zu wissen, was man/frau selbst und andere tun darf/dürfen und tun muss (!)

  • – und dass sich alle daran halten.

· Es ist ein „Wert“, sich daran zu halten – Regelübertretungen werden geahndet;

  • · „Ordnungswert“ gibt Stabilität in autoritären/diktatorischen Regimen;

  • · Investititionen (auch in zwangsweise oktoyierte) Ordnung [WPO/RGW-Länder];

  • · keine Bejahung (!); kein besonderer Opportunismus

  • – (nur): Vermeidung von Heldentum; (nur-?) Konformität;

  • · [auch in rechtsstaatlich-demokratisch verfassten Staaten?] Investitionswert:

  • – Affirmationsreaktionen (auch) von Unterprivilegierten Aufbau von Legenden; Zeitge­winn für Machtzen­trum;

  • · Anerkennung (auch) an angebotenen politischen Überzeugungen vorbei [NS-Staat; UdSSR / DDR]

These/Frage zur Diskussion: Warum existiert ›nur‹ Basislegitimität?

pua

ISSN

0945-1544

 

 

Dokument Information:

Veröffentlicht in politik unterricht aktuell: Heft 1-2 / 2000 
Globalisierung und Ost-West-Perspektiven

Hannover, 2001. A 5, kart. .[ISBN 3-9807714-0-7]. .27.04.01 -  Printausgabe vergriffen

Internetausgabe: 11.11.02  - Letzte Überarbeitung: 10.8.2004 / 05.08.2011

Herausgeber: Verband der Politiklehrer e.V., Hannover

Vorsitzender: Gerhard Voigt OStR i.R. (seit 2009). Kontakt vgl. Impressum (vgl. Seitennavigation).

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