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Zweifellos, so wird
jeder Politik- oder Geschichtslehrer sagen, hat das Prinzip der Macht in seinem
Unterricht eine zentrale Rolle inne. In einer fachdidaktischen Diskussion aber
z.B. zu erwähnen, man müsse doch die machttheoretischen Aspekte einbeziehen,
erzielt schon weniger Resonanz. Vielleicht ist auch der Begriff der
„Machttheorie“ nicht allgemein geläufig. Das mag daran liegen, dass es auch
keine geschlossene „Machttheorie“ gibt. Zwei Aufsätze, die sich sehr gut
eignen, das Thema „Macht“ spezifisch und reflexiv in die Arbeit der Kursstufe
einzubeziehen, seien kurz dargestellt.
1. Zum Ansatz von Heinrich Popitz
Da ist zunächst der
Aufsatz von Heinrich Popitz, em.
Soziologe in Tübingen. Der Aufsatz wurde von Gerhard Voigt und Jürgen Wolf
in ihren Band Soziale Ungleichheit
aufgenommen.
Er eignet sich hervorragend zum Einsatz in der Kursstufe. Wie alle
theoretischen Ansätze erfordert er ein erhöhtes Reflexionsvermögen. Es wäre zu
überlegen, ihn bereits am Anfang oder lieber erst am Ende der 12. Klassenstufe
einzusetzen. Positive Erfahrungen mit dem Einsatz des Textes wurden in
Leistungs- wie Grundkursen Politik
gemacht. Angesichts der bekannten Übergangsprobleme des 11. Jahrgangs sollte er
nicht zu früh eingesetzt werden.
Ausgehend von einem
einfachen Modell, das aufbauend ergänzt und erweitert wird, erleichtet es den
Schülerinnen und Schülern den Zugang zu einer bisher noch weitgehend fremden
und abstrakten Thematik. Die Schlüsselprobleme Herrschaft und Politische
Ordnung sowie Soziale Ungleichheit
werden hervorragend abgedeckt. Ebenfalls ist eine grundsätzliche Einbeziehung
in Frieden und Gewalt sowie auch zur
Problematisierung des Themas Verhältnis
der Geschlechter und Generationen möglich.
Da die Komplexität der
Problematik nicht unerheblich ist, der Zugang aufgrund neuer Begrifflichkeiten
und Konnotationen durchaus schwierig ist, haben wir an der Bismarckschule
Hilfestellungen entwickelt zur Definition, Systematisierung und Zusammenfassung.
Anhand der Stufen des
Textes: 1. die Produktion (bzw. Erlangung resp. Erzeugung) von Macht; 2. die Reproduktion
der Macht und 3. der Ordnungswert der Macht, läßt sich ausgehend von einem
einfachen Modell: „Herrschaft/Beherrschte“ und der Rolle von Gütern und
Dienstleistungen vorgehen. Die Erweiterung erfolgt durch die Einbeziehung der Gewalt in der Verstärkung und Stabilisierung
der Macht durch Belegung von Machtressourcen
und der verstärkten Kontrolle durch Hilfsorgane.
Die Fragen nach den
„Legitimationsprozessen“ und dem „Investitionswert der Ordnung“ eigen sich zum
Distanzaufbau und dem Reflexionsvermögen der Kollegiatinnen und Kollegiaten.
Zum vertiefenden Einsatz im Leistungskurs
„Politik“ hat Gerhard Voigt ein ergänzendes Papier entwickelt, das den
kritischen Zugang zum Thema sowie sowie dem Ansatz selbst zum Gegenstand hat.
Die Reflexion geht aus vom Prinzip der Organisationsfähigkeit
im Bezug zur Macht selbst. Ein
weiteres von Gerhard Voigt zusammengestelltes Papier bezieht sich auf
Definitionen von Max Weber und Willy Strzelewicz.
Der Ansatz von
Strzelewicz lässt sich gut auf das Thema „Demoktratie in Deutschland“ anwenden.
Ein Problem im Zugang zu den Texten besteht darin, dass die Schülerinnen und
Schüler entsprechend ihren psychosozialen Entwicklungen nach und nach die
Fähigkeiten entwickeln, Modelle und Methoden als Hilfestellungen zum
vereinfachten Zugang zur Durchdringung und Analyse komplexer gesellschaftlicher
Realität zu verstehen.
Andererseits haben
insbesondere junge Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa oder (und am Anfang
der 90er Jahre aus der ehem. DDR) oftmals spezifische Formen von Machtausübung
direkt oder indirekt selbst oder in unterschiedlichen Ansätzen ihrer familialen
Sozialisation erfahren (müssen).
Für Schülerinnen und
Schüler zunächst provokant klingende Fragestellungen könnten sich darauf
beziehen, inwieweit der Machterhalt in den inzwischen nicht mehr existierenden
Staaten oder Herrschaftsbereichen erfolgt und (auf längere Dauer angelegt)
gesichert wurde. Es handelt sich in diesem Falle um einen von der
traditionellen Geschichtsbetrachtung abweichenden Zugang, in dem nicht nach der
Darstellung z.B. der Mechanismen kommunistischer Herrschaftsausübung, der sog. friedlichen oder sanften Revolution oder auch dem Thema „Sozialistische
Gesellschaften“ früheren Gemeinschaftskunde-Unterrichts gefragt wird.
Als fruchtbare
These für eine Abschlussdiskussion hat sich z.B. der Gedanke ergeben: Warum hat die UdSSR (oder die DDR) solange
als stabiler Staat existiert?
2. Peter R. Gleichmann
Einen an der von Norbert Elias entwickelten
Zivilisationstheorie orientierten Ansatz zur „Machttheorie“, der tendenziell Macht weniger als gut oder schlecht bzw. unethisch begreift, finden wir bei Peter R. Gleichmann.
Sein auf der Figurationssoziologie Elias’ beruhender
und diesen rezipierender Ansatz hat eine über ideengeschichtliche Ansätze
hinausgehende Wirklichkeitsnähe zum Ziel. Kern Elias’scher Gedanken sind die längerfristigen Veränderungen der
menschlichen Empfindens- und Verhaltensstandarde sowie der schrittweisen
Zähmung der Gewalttaten mit dem tatsächlichen Entstehen physischer
Gewaltmonopole (nach Gleichmann, ebenda).
Interessant ist die
Darstellung Max Webers als Sichtweise der Macht von oben. Macht sei „die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung
den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf
diese Chance beruht“,
einschließlich der Vermeidung der Beziehung von Machtstärkeren zu
Machtschwächeren damit einer Gestalt einer typisierenden Herrschaftssoziologie.
Diskussionen über Legitimationsprobleme,
Rechtsgeltung oder Entscheidungen vermeiden
den polymorphen Charakter von Machtquellen (Elias) zu untersuchen.
Abschnitt 5 bezieht
sich in seinem wissenssoziologischen Ansatz auf die Erforschung der Macht aus
der Sicht von unten sowie des geringen Machtzugangs der Forschenden.
Abschnitt 6 setzt sich
analytisch mit der Anwendung von Machtsymmetrie-Modellen auf die Imperialismus‑Theorie
fragend auseinander.
Da die
Auseinandersetzung mit der Leninschen und
Luxemburgischen Imperialismus-Theorie
zu Standardprogrammen marxistischer Wissenschaft und auch der Politikdidaktik
gehört, lassen sich kritische Ansätze ableiten. Nicht: Wer hat Recht?, sondern: Warum
erfolgt bei Lenin keine Abwägung der Machtquellen? Liegt in dieser
Problematik die Schwierigkeit der moralisch besetzten Machtausübung sinnvoll
kritisierenden Ansätze auf Staaten anzuwenden, die sich durch diese Doktrinen
neu legitimiert haben?
Der Verfasser,
erinnert sich noch an frühere Diskussionen im Politik-Seminar über die Frage,
ob die UdSSR eine imperialistische Macht (gewesen) sei – eine These, die damals
weitgehend (aus linker Sicht) zurückgewiesen wurde. Ihre Methoden in den
Bereichen Ökonomie, Produktion und Kapital waren i.S. der Theorie
andere; die machtspezifische Richtung
ist gleich oder parallel. Warum ziert man sich eigentlich in Westeuropa dieses
aufzuarbeiten?
Macht ist eine allgegenwärtige Struktureigentümlichkeit jeder
menschlicher Beziehung (Abschnitt 8). Im Zentrum stehen wechselseitige
Abhängigkeiten der einzelnen Machtquellen: physisch,
wirtschaftlich, affektiv etc. Die Folgen von Macht:
Nachachtung und Gehorsam können als Ausdruck von Machtschwäche, Dependenzen
und Zwängen interpretiert werden.
Eine Fragestellung
wäre z.B.: Führen sie nicht alle zur Induktion von Widerständen,
Gegenbewegungen und damit im Prozess der Machtbalancen zum Ausgleich?
Begriffe
soziologischer Konzepte von Herrschaft,
Autorität können, wenn man von wechselnden Verflechtungszwängen
ausgeht, unter dem Aspekt relationaler und prozessualer Begriffe als labile, fluktuierende Machtbalancen
angesehen werden. [Beispiel: Die Herrschaft Ludwigs XIV.] Dieser Ansatz eignet
sich zur Diskussion über die 1980 noch als erstarrt zu betrachtende
Machtbalance im RGW und dem Warschauer Pakt.
P. R. Gleichmann hat den Machtbezug von Verwaltungs- bzw.
Planungsstäben [Industrie / Militär] zum Gegenstand. Beide sind in hohem Maße
sozial distanziert und selbstkontrolliert. Zu erwähnen sind sprachliche
Verdeckungen von Macht seitens intellektueller Spezialisten.
Der
zivilisationstheoretische Bezug ist in Abschnitt 11 enthalten. Die
langzeitorientierte Frage ist, inwieweit kontrolliertes Verfügen über Gewalt
selbst zu einem eigentümlichen Machtpotenzial wird und neue Perspektiven
öffnet.
In einem weiteren
Aufsatz setzt sich P. R. Gleichmann
mit der Funktion der körperlichen Gewalt als Machtquelle auseinander.
In Abschnitt 1 führt
er aus, dass die Erforschung menschlicher Gewaltanwendungen vor allem von den
Menschen ausgegangen ist, die selbst Gewalt angewendet oder erlitten haben
(Thukydides, Macchiavelli, Hobbes).
In Abschnitt 2 setzt
er sich mit den größten sozialen Bezugseinheiten, den Staaten auseinander. Ein
besonderer Aspekt ist die Frage der Kontrolle
der Gewaltmittel.
Von gegenüber Bauern
privilegierte Ritter im Mittelalter über die Finanzierung von Söldnerheeren
durch Kaufleute für Eroberungskriege bis zu den Kriegen der Nationalstaaten
führt der Gedanke. Eine besondere Rolle hat die Angst in Wechselwirkung zu
Gewalttaten bezüglich Machterwerb oder -verlust (Abschnitt 3).
In Abschnitt 4 bezieht
er sich auf die Entwicklung von immer distanzierter verwendbaren Waffen. Eine
allgemeine Machttheorie kann nicht allein auf einer generellen Theorie der
Entscheidungen
aufbauen. „Sicher vollzieht sich ein Prozess der sozialen Distanzierung
zwischen den Menschen, die die Gewaltmittel anwenden, und denen, die sie
erleiden.“ (S. 550) In einem WuN-Kurs eigen sich besonders die „Entwicklung
innerstaatlicher Gewaltkontrollen“ zur Diskussion und damit verbunden
innergesellschaftliche Gewaltakte z.B. zwischen Lehrern und Schülern.
Abschnitt 5 bezieht
sich auf die Entwicklung von Menschenverlusten in Kriegen in Europa. Besonders
beachtet werden muss die (psychische) Wirkung von Gewalttaten auf
machtschwächere Menschen.
Abschnitt 6 bezieht
sich auf die politische Relevanz der Wechselbeziehung zwischen Politik und Militär. P. R. Gleichmann
schließt mit einem kritischen Bezug auf Max
Weber.
Das Problem, sich auf
Entscheidungstheorien zu beziehen, kann zu einem strukturellen Mangel im
Bereich der Handlungsorientierung in der politischen Bildung führen. Dort ist
dieser Grundsatz bezüglich der Erklärung realpolitischer Gegebenheiten
unabdingbar.
Eine solche Schwäche
findet sich z.B. in den Aufsätzen von Tilmann
Grammes und Agnes Tandler.
Grammes’ und Tandlers durchaus als Unterrichtsbeispiel brauchbare Ansätze
vermeiden den Machtbezug. Sie orientieren sich offensichtlich an der
amerikanischen Entscheidungssoziologie,
die machttheoretische Ansätze außer
Acht lässt. Selbst wenn es legitim ist, die den „Entscheidungen“ zu Grunde
liegenden Machtquellen sowie die realen „Machtbalancen“
auszublenden und nur auf formalen Ebenen Entscheidungsprozesse zu untersuchen
und nachzuzeichnen, so sollte für einen Politikdidaktiker die
Selbstverständlichketi bestehen, eben auf dieses Spannungsverhältnis
hinzuweisen. Es handelt sich dabei um eine Problematik, die durchaus mit
früheren formal-demokratischen Ansätzen und der Ebene von Institutionen-Kunde
bzw. dem Erlernen von Institutionen einerseits zur kritisch-reflexiven Methoden
andererseits verbunden war. Es genügt nicht, Institutionen und Organisationen
sowie politische Akteure als Träger
von Willensbildungsprozessen sowie dem Prinzip der Kommunikation anzuführen.
Die dargestellten Ansätze
und Beispiele heben sich dagegen in ihren Problem-Ebenen deutlich ab von entscheidungssoziologischen Ansätzen ab.
Stichworte zu Popitz: Prozesse der
Machtbildung
| zu 1: „Produktion
von Macht“ [Erlangung/Erringung]: |
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Zugang
zu den Machtquellen mit Hilfe von Hilfstruppen; |
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Sicherung
durch Unterdrückungsmechanismus; |
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Herausbildung
eines Systems |
| zu 2: „Reproduktion
der Macht“: |
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Gewaltanwendungen verringern sich; Übergang
zu einem System; zu Drohungen; |
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Akkumulation im Umverteilungssystem: aus
Konsumption werden Investitionen; das produktive Kapital vergrößert sich; |
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System
der Umverteilung reproduziert Machtverteilung durch Teilnahme und ›Sich-Fügen‹ aller; – die beteiligten Gruppen halten sich im System; |
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Störungen
werden ‚ausgeglichen‘; |
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Potenzierung der Wirkung von
Machtentscheidungen; |
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Schwäche der Hilfstruppen wg.
Austauschbarkeit; |
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Ordnung
im System durch Antriebsenergie der
Beherrschten; |
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Das System zerbricht durch äußere
Machteinwirkung [NS-Diktatur] |
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oder durch ökonomischen Niedergang
[kommunistische Diktaturen; südamerikanische Militärdiktaturen]. |
| These zur Diskussion: Sind Revolutionen
„Ursachen“ bzw. „Ausdruck“ von Systemzusammenbrüchen
oder „Begleiterscheinungen“?
[Beispiele: 1789; 1917; Iran 1978/80]. |
| zu 3: „Ordnungswert“: |
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Verteilung
von Rechten und Pflichten wird akzeptiert; aus Sich-Fügen
wird dienen; |
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„Verinnerlichungsprozess“; cf.
Herausbildung von „Pflichtbewusstsein“
[Beispiele: preußisch-deutsche
Gesellschaft im 19./20.Jahrhundert]. |
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Aus innerer
Anerkennung der Machtordnung erfolgt weiterer Machtprozess (Vertiefung).
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| Legitimierung: |
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„Legitimitätsglaube“ hat Suggestivwirkung;
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Aus Anerkennung der „Ordnung“ resultiert
das Gefühl von „Ordnungssicherheit“; d.h.: |
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die Gewissheit, sicher zu wissen, was
man/frau selbst und andere tun darf/dürfen und tun muss (!)
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– und dass sich alle daran halten. |
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Es ist ein „Wert“, sich daran zu halten |
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– Regelübertretungen werden geahndet; |
| „Ordnungswert“ |
gibt Stabilität in autoritären/diktatorischen
Regimen; |
| Investititionen
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(auch in zwangsweise oktoyierte) Ordnung [WPO/RGW-Länder];
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keine Bejahung
(!); kein besonderer Opportunismus |
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– (nur): Vermeidung von Heldentum; (nur-?)
Konformität; [auch in rechtsstaatlich-demokratisch verfassten Staaten?]
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| Investitionswert: |
–
Affirmationsreaktionen
(auch) von Unterprivilegierten Aufbau von Legenden; Zeitgewinn für
Machtzentrum; |
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Anerkennung (auch) an angebotenen politischen Überzeugungen
vorbei [NS-Staat; UdSSR / DDR] |
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These/Frage
zur Diskussion: Warum existiert ›nur‹ Basislegitimität? |
Anmerkungen
geb. 1925; aus
Wolf, Jürgen / Voigt, Gerhard,
1978: Soziale Ungleichheit. Leistungskurs Soziologie. [Nichtveröffentlichter
Handreichungskurs]. Materialdienst 1/78. GEW Niedersachsen, Hannover.
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