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Nach dem politischen
Umbruch in Polen (1989) wird seit 1990 die Wirtschaftsreform
realisiert, deren Ziel Marktwirtschaft, allgemeine Privatisierung und
die Umstrukturierung der Wirtschaft ist. Die Tabelle 1 zeigt die
Entwicklung des Privatisierungsprozesses der Wirtschaft Polens in den
letzten Jahren. Bekanntlich hat von den ehemaligen sozialistischen Ländern
nur Polen den privaten Sektor in der Landwirtschaft mit über 75 % der
Erwerbstätigen (sowie auch der LN) aufrechterhalten
können. Ende
der 80er Jahre, als sich die „sozialistische Planwirtschaft“
als unfähig erwies,
setzte die Entwicklung des privaten Sektors auch in anderen Wirtschafts-
und Dienstleistungsbereichen verstärkt ein. Eine deutliche Zäsur
bildet in dieser Hinsicht das Jahr 1990, seit dem ein starkes Anwachsen
der Privatisierung einsetzte. Schon im Jahre 1991 entfiel über die Hälfte
der Beschäftigten
auf den privaten Sektor. Im Jahre 1992 wurde
im privaten Sektor schon über die Hälfte des BSP erzeugt (zum Vergleich:
35 % in Ungarn, 23 % in der Tschechoslowakei). Außer der Landwirtschaft
war der Anteil des privaten Sektors
im Handel (über 90 %) und im Bauwesen
(über 70 %) am höchsten. Im Transport
betrug er doch schon 40 %, in der Industrie 31 %.
Der Privatisierungsprozess der Wirtschaft
Polens
|
Wirtschaftsbereiche |
Anteil der Beschäftigten im
privaten Sektor (%) |
Umsatzanteil im
privaten Sektor (%) |
|
|
1980 |
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
|
Wirtschaft insgesamt |
26,6 |
44,3 |
45,8 |
51,0 |
58,0 |
28,6 |
31,0 |
42,1 |
>50,0 |
|
Landwirtschaft |
75,6 |
88,2 |
88,8 |
91,1 |
|
77,6 |
76,0 |
80,7 |
>80,0 |
|
Industrie |
5,2 |
27,3 |
29,6 |
35,4 |
|
16,2 |
18,3 |
23,7 |
31,0 |
|
Bauwesen |
7,7 |
33,3 |
39,0 |
59,5 |
|
21,9 |
32,2 |
55,2 |
77,7 |
|
Transport |
1,1 |
6,4 |
10,2 |
26,0 |
|
11,5 |
14,2 |
26,5 |
40,0 |
|
Handel |
3,6 |
9,3 |
39,3 |
88,3 |
|
59,5 |
63,7 |
82,8 |
>90,0 |
|
Export |
|
|
|
|
|
- |
4,9 |
21,9 |
>20,0 |
|
Import |
|
|
|
|
|
- |
14,4 |
49,9 |
÷50,0 |
Quellen: Statistische
Jahrbücher (GUS, Warszawa)
Entwurf: B.
Kortus
Die privaten Firmen
durchbrachen auch das bisherige Monopol des Staates im Bereich des
Außenhandels. In den Jahren 1991-1992 betrug der Anteil
der Privatfirmen
am Exportvolumen des Landes bereits über 20 %, am Importvolumen um 50 %.
Große Schwierigkeiten
im Privatisierungsprozess bilden die großen staatlichen Betriebe, vor
allem in der Industrie, wo etwa 2/3 (nach dem Umsatz sowie auch nach der
Beschäftigtenzahl gerechnet) auf Großbetriebe, d.h. Betriebe mit mehr
als 1000 Beschäftigten, entfällt (1990). Das betrifft auch die großen
staatlichen Landwirtschaftsbetriebe
(PGR). Etwa 50 % dieser
Betriebe wurden bis 1992 aufgelöst;
teilweise wurden sie direkt privatisiert,
teilweise einem speziell dazu berufenen
Treuhand zum Weiterverkauf
übergeben. Seit mehreren Jahren existiert auch die illegale private
Wirtschaft, vor allem im Einzelhandel sowie auch im Außenhandel.
Trotz strenger Gegenmaßnahmen wird das Ausmaß dieser „Schattenwirtschaft“
im Jahre 1992 auf etwa 20 % des BSP geschätzt.
Die Umstrukturierung
der Wirtschaft drückt sich in der ersten Phase im Rückgang
der materiellen Produktion aus, vor allem in der Industrie (negative
Wachstumsraten
bis zum Jahre 1991), wobei in der privaten Industrie
der Umsatz 1991 um 25 % und im privaten Bauwesen um 32,5 % anstieg.
In der staatlichen
Industrie ist es vor allem der Rückgang der Schwerindustrie, wie Bergbau,
Hüttenindustrie, Grundchemie aber auch Textilindustrie. Es sind generell
die richtigen Tendenzen, die einzelnen Branchen der Schwerindustrie sowie
anderer strukturschwacher Industrien zu reduzieren. Dem Abbau von
Arbeitsplätzen in diesen Industrien folgen jedoch nicht genügend neue
Arbeitsplätze in anderen modernen Industrien wie auch im
Dienstleistungssektor.
|
|
1990 |
1991 |
1992 |
|
BSP (%) |
-11,6 |
-7,6 |
0.5-0,2 |
|
Industrieumsatz (%) |
-24,2 |
-11,9 |
4,2 |
|
Landwirtschaft |
-2,8 |
-2,0 |
-12,0 |
|
Inflation (%) |
586 |
70 |
43-44 |
|
Arbeitslosenquote |
5,2 |
10,7 |
13,6 |
|
Haushaltsdefizit/Bl. Zł |
+2,4 |
-31,0 |
-69,3 |
|
Realeinkommen (%) |
-24,4 |
-0,3 |
-3,6 |
|
Außenhandelsbilanz/Mio. $ |
+2214 |
+51 |
+734 |
|
Anteil der Beschäftigten
im privaten Sektor (ohne
Landwirtschaft) (%) |
33,6 |
40,3 |
44,4 |
(nach: Polityka, Nr. 6,
1993)
Die Folge ist die
wachsende Zahl der Arbeitslosen, die Ende 1992 2,4 Mio. betrug und die
weiterhin eine wachsende Tendenz aufweist. Der Produktionsrückgang in
solchen Industrien wie Maschinenbau und Textilindustrie
ist vor allem durch exogene Faktoren bedingt, nämlich durch den Ausfall
der Absatzmärkte in den ehemaligen RGW-Ländern, vor allem in der
ehemaligen Sowjetunion. Der Anteil der ehemaligen RGW-Länder
am polnischen Außenhandel
ging von 53 % im Jahre 1985 auf 22 % im Jahre
1990 und auf etwa 18 % im Jahre
1991 zurück.
Es wird jetzt
versucht, den Außenhandel mit den ehemaligen RGW-Ländern, darunter auch
mit den einzelnen unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion
wieder aufzubauen.
Polens Partner im Außenhandel [geordnet
nach der Rangfolge der Export-/Import-Anteile]
|
Export (%) |
Import (%) |
|
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
|
SU 20,8 |
BRD 25,1 |
BRD 29,4 |
BRD 27,3 |
SU 18,1 |
BRD 20,1 |
BRD 26,5 |
BRD 23,7 |
|
BRD 14,2 |
SU 15,3 |
SU 11,0 |
A * |
BRD 15,7 |
SU 19,8 |
SU 14,1 |
A * |
|
GB 6,5 |
GB 7,1 |
GB 7,1 |
NL * |
A 6,0 |
I 7,5 |
A 6,3 |
GB * |
|
|
NL * |
GB * |
I * |
|
|
NL 7,0 |
|
|
|
|
CS * |
RU 5,1 |
|
|
|
RU 5,3 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
* = Daten noch nicht verfügbar
Errechnet und zusammengestellt aus
verschiedenen Quellen Entwurf: B. Kortus
Infolge der politischen
Wandlungen im ehemaligen Osteuropa kam es zu einer grundsätzlichen
Änderung der internationalen Handelsbeziehungen Polens, zur neuen
geographischen Orientierung des Außenhandels. Bis 1989 war die
Sowjetunion Polens wichtigster Außenhandelspartner, obwohl ihr Anteil am
Außenhandelsvolumen schon seit der Hälfte der 80er Jahre konsequent
zurückging, von 31 % im Jahre 1985 auf 19 % im Jahre 1989. Eine ähnliche
Tendenz zeigte sich im Außenhandel
mit allen anderen RGW-Ländern.
Seit 1990 ist die
Bundesrepublik Deutschland zum ersten Außenhandelspartner Polens
geworden (Tab. 3). Auch vor dem 2. Weltkrieg war Deutschland der
wichtigste Handelspartner Polens. In den Jahren 1991-1992 betrug der
Anteil der BRD im Außenhandel Polens 27 % und 26 %, wobei de Anteil
Polens am Außenhandel Deutschlands lediglich 1,1 % ausmachte (1991).
Dieses große Unleichgewicht abzubauen ist eine der Zukunftsaufgaben
beider Länder, vor allem aber Polens.
Seit 1991 entfällt
über 70 % des polnischen Außenhandels auf hoch
entwickelte
Industrieländer,
davon über 60 % auf Westeuropa. Auf die ehemaligen
RGW-Länder
hingegen entfällt lediglich 12‑15 % des Außenhandels, davon 5,2 % auf Russland.
Dies bedeutet eine volle geowirtschaftliche Umorientierung
Polens.
In diesem Zusammenhang
ist es unbedingt notwendig, die Transport- und
Kommunikationsinfrastruktur Polens mit Westeuropa auszubauen, um
zugleich auch die Transitlage Polens zwischen West- und Osteuropa sowie
zwischen Nord- und Südeuropa
besser ausnutzen zu können.
Für den anwachsenden
Güter- und Personenverkehr über die polnischen
Grenzen
müssen die Grenzübergänge ausgebaut und modernisiert werden,
vor allem
an der deutsch-polnischen Grenze, was bereits teilweise realisiert
wird.
Im Gange ist die
Modernisierung der wichtigsten West-Ost-Eisenbahnlinie Paris –
Berlin – Warschau – Moskau. Es sind auch deutsche und
französische Firmen daran beteiligt. Seit Juni 1992 wurde bereits ein
EC-Zug Warschau-Berlin eingesetzt.
Polen muss sich auch
an das europäische Autobahnnetz anschließen. In erster Linie
ist der Bau von drei Autobahnen vorgesehen: zwei davon sollen
der West-Ost-Verbindung dienen, und zwar die A 2 Moskau –
Warschau
– Łódz – Berlin und die südliche A 4
Lwow/Lemberg – Rzeszow – Kraków
– Katowice – Wroclaw – in Richtung Berlin
und Dresden/Leipzig. Dazu kommt eine Nord-Süd-Verbindung, die A 1
Gdansk – Łódz
– Katowice – Cieszyn – in Richtung Wien, und später eine parallel
verlaufende A 3 Swinoujscie
– Szczecin – Zielona Gora – Legnica – Richtung
Prag.
An den
Nord-Süd-Verbindungen sind die skandinavischen Länder besonders
interessiert,
vor allem als Touristen-Routen.
Es entstand auch ein
Projekt einer „Via Baltica“ (St. Petersburg – Tallin – Riga –
Kaliningrad/Königsberg – Danzig).
Im Transitverkehr
durch Polen erschien 1992 noch ein neuer Partner, nämlich
Weißrussland,
dem laut Vertrag (1992) der Hafen von Gdynia zur Verfügung
gestellt
wurde.
Die angesprochenen
Wandlungsprozesse in der Wirtschaft Polens haben auch ihre räumlichen
Auswirkungen im Lande.
Im Zuge der
Systemwandlung der Wirtschaft, d.h. der Privatisierung und Einführung
der freien Marktwirtschaft, finden manche Gebiete Chancen
für schnellere
Entwicklung als Standorte neuer Industrien und anderer
moderner Aktivitäten.
Als solche kann man schon heute die Regionen von Poznań, Warschau, Gdansk,
auch Wroclaw, Szczecin, Krakau und Bielsko-Biala aufzeigen. Diese Gebiete
weisen auch den höchsten Privatisierungsgrad und zugleich die
niedrigsten Arbeitslosenquoten auf.
Diese Regionen sind
wirtschaftlich differenziert und multifunktionell und deshalb relativ
krisenwiderstandsfähig. Diese Gebiete weisen auch deshalb größere
Konzentration des ausländischen Kapitals auf. Das räumliche Bild des
Privatisierungsprozesses weist zwei Merkmale auf:
-
es treten einige
Zentren auf in denen sich die privaten Firmen konzentrieren – es sind
die Stadtregionen von Poznan, Warschau,
Łódz und auch Gdansk, Krakau und
Bielsko-Biala,
-
es ergibt sich
eine deutliche dualistische Einteilung Polens – in den westlichen,
unternehmungsaktiven Teil und in den östlichen, passiven Teil.
Für den westlichen
Landesteil sind das angrenzende Deutschland und Westeuropa
von ausschlaggebender Bedeutung. Die privaten Firmen, vor allem die Handelsfirmen,
nehmen geschäftliche Kontakte hauptsächlich mit den westlichen Ländern
auf, darunter vor allem mit Deutschland.
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Abb. 1:
Regionalstruktur in Polen 1991 – Vorreiter im
Wandlungsprozess – Unterentwickelte Gebiete – Traditionelle
Industriegebiete
Quelle: J. Szlachta, 1991
|
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Abb. 2:
Polen: Raummuster des Privatisierungsprozesses 1991
Anzahl der privaten Firmen auf je 10.000 Einwohner
Quelle: Matykowski, Stryjakiewicz, 1991
|
Es ist interessant
diese räumliche Struktur mit der räumlichen Verteilung der Arbeitslosen
zu vergleichen. Allgemein kann man feststellen, dass die Gebiete die den
höchsten Privatisierungsgrad aufweisen, zugleich durch niedrige
Arbeitslosenquoten gekennzeichnet sind.
Dagegen werden
traditionelle Industriegebiete wie die Kohlenreviere von
Walbrzych/Waldenburg und Oberschlesien wie auch
Łódz mit der Monokultur der Textilindustrie
wegen Strukturschwäche an Bedeutung verlieren. Diese Strukturkrise
macht sich besonders im Gebiet von Walbrzych und Lodz bemerkbar.
Im Kohlenrevier von
Walbrzych-Nowa Ruda werden alle vier Kohlengruben samt den Kokereien
etappenweise geschlossen. Nach dem Abbau von staatlichen Zuschüssen ist
der Kohlenabbau hier höchst unrentabel. Es gibt hier auch andere
strukturschwache Industrien wie Textil, Glas und Porzellan-Industrie. Die
Zahl der Arbeitslosen steigt. Man versucht in diesem Krisengebiet
verschiedene Umstrukturierungsmodelle anzuwenden (französische Experten
waren auch daran beteiligt). In Lodz sind vor allem die großen
staatlichen Textilbetriebe im Krisenzustand wegen
Absatzschwierigkeiten. Durch den Arbeitsplatzverlust werden hier vor
allem Frauen betroffen, deren Anteil in der Beschäftigung in dieser
Industrie 60 – 70 % beträgt. Die Wojewodschaft
Łódz weist deshalb die höchste Zahl der
arbeitslosen Frauen auf.
Krisenempfindlich sind
auch die wirtschaftlich schwachen Gebiete im Norden und Nord-Osten
Polens.
Eine andere Kategorie
der Krisengebiete bilden mehrere Städte, nämlich
Standorte
mit meist nur einem großen Industriebetrieb. Viele dieser Betriebe
– meistens
Rüstungsbetriebe – gerieten jetzt in Krise und damit auch die ganze Stadt.
Diese Einzelbetriebe waren fast der einzige Arbeitsplatz für die Einwohner,
trugen auch größtenteils die soziale Infrastruktur
der Stadt. Es sind etwa 60 solcher krisenbetroffener Standorte im Lande,
z.B. Starachowice (LKW-Fabrik), Mielec (Flugzeugfabrik), Swidnik
(Hubschrauberfabrik), Stalowa Wola (Stahlhütte mit Rüstungsproduktion)
aber auch Textilstandorte, wie Zambrow und Fasty (im Nord-Osten Polens).
Infolge dieser eben
besprochenen räumlichen Auswirkungen bilden sich zurzeit in Polen neue
Gebiete der aktiven, positiven Entwicklung sowie auch Krisengebiete
(oder Problemgebiete). Diese Situation benötigt einer neuen
Regionalpolitik, sowohl des Staates wie auch seitens der regionalen
und lokalen Selbstverwaltung. Es werden zurzeit in jeweiligen Fällen
Hilfsmaßnahmen unternommen um die Krisenerscheinungen zu mildern.
Z.B. für die Wojewodschaften Łódz und Walbrzych sowie für andere Gebiete
mit über 20 % Arbeitslosenquote wurden finanzielle
Anreize für neu entstehende
Firmen eingeführt und auch andere spezielle Mittel
zu Verfügung
gestellt.
In den
räumlich-wirtschaftlichen Wandlungen in Polen nehmen eine spezielle
Stellung die Grenzgebiete ein. Diese Gebiete waren im vorigen System aus
militärisch-politischen
Gründen wirtschaftlich diskriminiert und vernachlässigt. Jetzt unter
neuen geopolitischen Bedingungen und im Rahmen
internationaler Zusammenarbeit
werden diese Gebiete neue Chancen
haben sich wirtschaftlich zu entwickeln. In erster Linie werden es wohl
die Gebiete entlang der deutsch-polnischen Grenze sein.
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Abb. 3:
Arbeitslosenquote in Polen
30.9.1992
in %
Quelle: Gospordarka Narodowa, Nr. 10-11, 1992
|
Migration nach und aus Polen 1951 – 1991
(in 1000)
|
Zeitraum |
Einwanderung |
Auswanderung |
Saldo |
|
1951-1955 |
16,6 |
17,9 |
-1,3 |
|
1956-1960 |
261,1 |
359,5 |
-98,4 |
|
1961-1965 |
13,9 |
119,5 |
-105,6 |
|
1966-1970 |
10,4 |
104,3 |
-93,9 |
|
1971-1975 |
8,2 |
83,7 |
-75,5 |
|
1976-1980 |
8,1 |
142,0 |
-133,9 |
|
1981-1985 |
6,7 |
120,0 |
-113,3 |
|
1986-1990 |
10,7 |
21,0 |
-16,0 |
|
1991 |
5,0 |
21,0 |
-16,0 |
|
1951-1990 |
335,6 |
1.093,6 |
-758,0 |
Quellen: Demographic Yearbooks, 1975-1989,
GUS, Warszawa;
Statistical Yearbook 1992, GUS, Warszawa
Zusammenstellung: B. Kortus |